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Franziskusweg Weinviertel 1. Etappe
13.05.2021 10:05

DIE REISE BEGINNT...

Begegnung mit Gott und Menschen

Der Franziskusweg Weinviertel, liegt, wie schon der Name verrät im südlichen Weinviertel des Bundeslandes Niederöstereich und bettet sich wunderbar zwischen die sanft hügelige und vielfältig bewirtschaftete Landschaft und der Weitläufigkeit des Marchfeldes ein. 

Gleich 28 Orte werden entlang der ca. 138 Kilometer langen Reise zu sich selbst aufgesucht. Franz von Assisi dient dazu als Patron des Weges und Künstler wie Franz Rauscher und Franz Xaver Würrer unterstützten das Projekt die Kreation des Logos. Diese kleine Reise zu sich selbst kann durch den Einsatz eines Pilgerpasses noch untermalt werden. Durch ein tolles Wegenetz können viele Etappen auch selbst kreiert und somit die wunderbare Landschaft einfach erkundet werden.
 

Video zur 1. Etappe:


Abschnitt Bad Pirawarth nach Gaweinstal

Meine erste Etappe beginnt genauer gesagt vor dem Professor Knesl Park am gleichnamigen Platz vor dem gleichnamigen Museum des ortsbekannten Bildhauers. Entlang des Weidenbachs kann man dem Gleisbett der ehemaligen Bahnstrecke folgen, ehe man zur Kirche St. Barbara und Agatha emporsteigt. Oben angelangt, findet man bereits den ersten Stempelkasten samt Anschlagstafel für den gesamten Weg. Dort entnehme ich auch meinen Pilgerpass.

Nach dem Abstieg über die Kirchenstiege geht es nun nördlich weiter entlang der Straße am Kirchenberg. Wir übersetzen die Hochstraße und verlassen nun langsam Bad Pirawarth und begleiten zunächst den Weidenbach. Das angrenzende Kollnbrunn erreichen wir dabei nicht. Nach einer Weile erwandern wir den schönen Ort Gaweinstal.

Beim stillgelegten Bahnhof folgen wir der Straße links bis zur Wienerstraße. Wenig später stehen wir auch schon vor der schönen Pfarrkirche des Ortes. Stempel nicht vergessen. Ein weiteres Wegweise-Schild geleitet uns zur Withalmstraße, worauf wir nun Gaweinstal westlich hinaus verlassen.

Kunstwerk von Professor Knesl

Kirche St. Agata und Barbara Bad Pirawarth

Auf dem Weg nach Gaweinstal

Ehemaliger Bahnhof in Bad Pirawarth

Stempelpass des Pilgerwegs

Gaweinstal

Pfarrkirche Gaweinstal

Abschnitt Gaweinstal nach Schrick

Vorbei an den Pellendorfer Teichen am gleichnamigen Bach untersetzen wir die Autobahn A5 und marschieren über einen Karrenweg weiter, bis wir den Ort Pellendorf erreichen. Begrüßt werden wir von einer schönen Statue am Ortsrand und werden entlang der Hauptstraße zu einem Schloss und zur Kirche St. Katharina geleitet. Dort finden wir die nächste Stempelmöglichkeit vor.

Es gibt die Möglichkeit durch den kleinen Schlosspark zu marschieren. An der Landesstraße kann man dann alte Werkzeuge und Geräte aus der damaligen Zeit betrachten. Nach einigen Metern entlang der Landesstraße biegen wir links ab über einen schmalen Graben empor zur Bundesstraße L10, ehe wir über den Weg der Toten, einem weiteren schmalen Pfad nach Atzelsdorf marschieren. Wir erreichen schließlich neben einem Marterl die Dorfstraße und gehen zunächst links weiter bis zur kleinen Kirche St. Sebastian. Dort holen wir uns den nächsten Stempel, gehen aber dann die Straße wieder zurück bis zum Marterl und dann weiter bis zur Ecke Schiffmannstraße, welche am Sportplatz und am Friedhof vorbeiführt.

Zunächst steigt man einem kleinen Hügel empor, wird aber dann über Feldland herum und weiter vorbei an der Dreifaltigkeitssäule nach Höbersbrunn und der St. Laurentius Kirche geleitet. Auf dem Weg dorthin darf man sich schon über eine schöne Aussicht in den Südosten des Landes erfreuen. Wir folgen direkt neben der Kirche der Klausnergasse in den Norden aus dem Ort hinaus, bleiben kurz auf der Bundesstraße und biegen schließlich gegenüber einem Marterl rechts ab, worauf wir einem schönen Karrenweg über weites Feldland folgen. Nun folgt ein richtig schöner Abschnitt, bei dem bei schönem Wetter ein Ausblick vom Schneeberg über Wien bis zu den Kleinen Karpaten in der Slowakei möglich ist.

Hier geleiten einem die Wegweiser zunächst nahe Autobahn, dann links weiter etwas versetzt neben dieser, bis man rechtes bereits den nächsten Ort Schrick erkennen kann. Schließlich werden wir zur Autobahn und darauf darüber hinaus bis in den Ort geleitet und finden uns wenig später bei der schönen Kirche St. Margarete, welche auf einer kleinen Anhöhe zu finden ist. Nur wenige hundert Meter davon entfernt kann man die Mariengrotte besuchen.

Schloss Pellendorf

Blick zurück nach Pellendorf

Feldland des Weinviertels

St. Laurentiuskirche Höbersbrunn

Ein typisches Kreuz am Wegerand samt Windräder

Bauernmuseum Pellendorf

St. Sebastian Atzelsdorf

Rastplatz Höbersbrunn

Blick über das weite Feldland bis zu den kleinen Karpaten

Weiter geht es über einen Wiesenweg nach Schrick

Kirche St. Margarethe in Schrick

Mariengrotte Schrick

Alte Weinpresse Schrick


Abschnitt Schrick nach Obersulz

Eine alte Weinpresse verabschiedet uns aus Schrick und ich verlasse nun diesen interessanten Ort, um in das Reich der Fischerteiche einzutauchen. Zunächst müssen einige wenige Höhenmeter zurückgelegt werden, ehe man sich inmitten von Weitem Feldland und vor dem Künstlerkreuzweg wiederfindet. Über eine schöne abfallende Ebene gelangen wir schließlich zu den Nexinger Fischteichen, welche am Ende des Nexingbaches warten. 

Die Fischteiche sind gerade bei Fischern sehr beliebt. Sie erstrecken sich über eher wildes Gewässer bis hin zu moderneren Tümpelbecken und bieten vor allem schöne Ruhe und Rastmöglichkeiten. Der Ort Nexing liegt nördlich in der Mitte der Nexinger Teiche und ist bekannt für sein Schloss sowie dem Nexinger Muschelberg mit einem grandiosen Teichblick.

Entlang der Rohrgründeln-Felder und dem Nexingbach verläuft der Weg nun weiter in den Osten bis nach Niedersulz, welches für sein Museumsdorf bekannt ist. Auch die Kirche Hl. Johannes, der Täufer, weis zu gefallen. Hier wendet sich der Weg noch einmal nordwärts und wir folgen nun dem Sulzbach entlang der L17 hinauf, bis wir schließlich den Zielort der ersten Etappe erreichen, nämlich Obersulz.

In Obersulz lohnt sich jedenfalls ein Besuch bei der Marienkapelle, die mit wenigen Höhenmetern aufwärts erwandert werden kann. Die Kirche St. Martin ist in meinem Fall der optimale Schluss und später bei der 2. Etappe der ideale Einstiegsort. 

 

Franziskusweg Säule am Wegesrand

Wildes Gestrüpp am Nexingbach

Rastplatz am Nexinger Fischteich

Kirche des heiligen Joahnnes dem Täufer Niedersulz

Die kleinen Karpaten in der Slowakei

Nexinger Fischteiche

Schloss Nexing

Marienkapelle Obersulz

Obersulz


An- und Abreise:
Bad Pirawarth: 
S-Bahn/Rex bis Gänserndorf
Bus 535 bis Bad Pirawarth
Obersulz: 
Buslinie 565 bis Dürnkrut
S-Bahn/Rex bis Wien


Schilder und Karten am Weg

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