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Rosalia RWW - Frohsdorf - Bad Erlach
09.10.2020 16:59


...DAS HIGHLIGHT DES RUNDWANDERWEGS

 

DER ROSALIA RUNDWANDERWEG

Der Rosalia Rundwanderweg ist knapp 80 Kilometer lang befindet sich im Osten Österreichs, genauer gesagt an der Grenze Niederösterreich ins Burgenland. Er führt hoch und nieder durch das Rosalia Gebirge und verbindet die Thermengemeinden Katzelsdorf, Lanzenkirchen, Walpersbach, Bad Erlach und Pitten am Fuße der Rosalia mit der Stadt Wiener Neustadt.
Aufgrund seiner entschleunigenden Ausstrahlung wird das Gebiet auch "Das Land für Genießer" genannt. Ich habe diesen Rundwanderweg in 3 Tagesetappen bewältigt. Meine erste Etappe führte mich vom Hauptplatz Wiener Neustadts nach Katzelsdorf und weiter hinauf und über das Rosalia Gebirge bis nach Frohsdorf. Dabei legte ich ca. 28 Kilometer und etliche Höhenmeter zurück.

Video:


Frohsdorf - Rosalia Kapelle 
(ca. 9 km - 430 hm hoch - 0 hm ab)

Die 2. Etappe beginnen wir vor dem schönen Schloss Frohsdorf und zwar vor der Einfahrt des Schlosses auf der Wiener Neustädter Straße nahe des Hauptplatzes. Wir halten uns mit dem Blick zum Schloss rechts und folgen der Straße weiter bis wir wenig später gleich das Felixkreuz erreichen. Dies ist eine kleine Kapelle an einer Weggabelung. Wir bleiben jedoch auf der Wiener Neustädter Straße und folgen dieser, vorbei an der Sancta Christiana, weiter stadtauswärts bis wir einen Kreisverkehr erreichen. Wir halten uns links und marschieren entlang einiger Siedlungs- und Einfamilienhäuser leicht bergauf. Hinter uns haben wir eine herrliche Aussicht auf das Wiener Becken. Wir befinden uns nun auf der Ofenbachstraße des gleichnamigen Ortes. Wir erkennen nun, dass wir langsam wieder bergauf steigen. Das tun wir durch den Ofenbachgraben. Der Straße weiter folgenden kommen wir am Herzjesus Kreuz vorbei.

Am Ortsende können wir dann links oberhalb der Weidefläche am Ameisenbüchel die kleine Kirche Sankt Veit erblicken. Etwas weiter aufwärts gelangen wir dann zu einem schönen kleinen Rastplatz unter einem großen Baum am der Kuhanger Weide. Links zu uns gesellt sich nun der kleine Bach des Scherengrabens, welcher später auch von dort aus talwärts fließt. Links erscheint schließlich, wenn auch durch Bäume und Gebüsch gut versteckt, ein kleiner Teich. Wenig später verlassen wir nun die Ofenbachstraße und biegen links in einen Karrenweg ein, welcher direkt in den Wald hineinführt. Wenige Meter später wird aus dem Karrenweg gleich ein Waldsteig. Von nun an geht es etwas steiler bergauf. 5 Kilometer lang steigen wir über den Bergrücken des großen Kaiserwaldes hinauf, ehe wir wieder eine Forststraße erreichen. Hier biegen wir links ab und folgen der Straße weiter bis zur Melberleiten. Hier sollte man auf jeden Fall auf die gelb weiße Markierung bzw. die Wegtafeln achten. Auf der Melberleiten endet die Forsstraße und wir biegen bei der Weggabelung links ab.

Hier geht es nun weiter entlang eines Waldweges in Richtung Hannaberg. Diesen streifen wir entlang unseres Weges und marschieren südlich am Kriegerriegel vorbei, ehe wir wieder eine Wegkreuzung an einer Forststraße erreichen. Wir haben nun das Tobiaskreuz erreicht. Wir folgen der Forsstraße rechts und stehen wenig später am höchsten Punkt des Mitterecks. Nur wenige Schritte später erreichen wir den schönen Rastplatz am Weißen Kreuz. Auch hier müssen wir nun konzentriert sein, denn es folgen nun einige Kreuzungen und Gabelungen einer Waldsteige und Wege. Unser Weg ist aber weiterhin gut markiert. Wir folgen einem Waldweg weiter in den Süden hinauf. Nach ca. 2 Kilometern erreichen wir schließlich das Highlight dieser Etappe, wenn nicht sogar der gesamten Rosalia Tour. Nämlich die Rosalia Kapelle am Heuberg mit ihrer wunderschönen Aussicht über das Leitha Gebirge bis zum Neusiedlersee und dem ungarischen Sopron.

Schloss Frohsdorf

Kirche St. Veit

Das weiße Kreuz

Aussicht vom Heuberg

Das Felixkreuz

Aufstieg zur Melberleiten

Die Rosalia Kapelle am Heuberg

Zeit für eine schöne Rast


Rosalia Kapelle - Klingfurth
(ca. 9,5 km - 205 hm hoch - 555 hm ab)

Der Abstieg vom Heuberg führt nun am Kohlkreuz vorbei hinab zur Universität für Bodenkultur, welches sich an der Heubergstraße befindet. Unsere Wegbegleiter sind nun auch der burgenländische Mariazellerweg sowie der Wiener Alpenbogen. Am Rücken des Grasriegelgrabens geht es nun stetig hinab, bis wir die kleine Waldsiedlung Mehlberleiten erreichen. Hier biegen wir links in den Kohlgraben ab und folgen der Forststraße tief hinein in den Ofenbachgraben. Rechts von uns befindet sich der Ofenbach.

Nach ca. 1 Kilometer nach Mehlberleiten biegen wir rechts ab, worauf ein Waldweg nun etwas steiler hinaufführt. Auch hier sollte man sich wieder genaue rum Markierungen umsehen. Man kann sich einstweilen noch am Mariazellerweg orientieren. Ein schmalerer Waldsteig führt dann weiter aufwärts, bis wir die Landstraße 148 erreichen. Dieser folgen wir dann rechts ein Stück weiter, bis wir dann links in den Wald abbiegen. Wenige Meter, nachdem wir die Landstraße verlassen haben, verabschieden wir uns, vorläufig, wieder vom Mariazellerweg, und biegen links in eine weitere Forststraße ab, welche leicht südöstlich abfällt.

Es folgt die Umrundung des Kuhwaldgrabens. Am südlichen Ende dieses Grabens erreichen wir den schönen Aussichtsplatz am Bener Berg. Hier verlassen wir nun den Wald und blicken über eine schöne Weidefläche hinab in die Ortschaft Klingfurth, welchen wir auch über den Benerweg hinab erreichen.

Sender Mattersburg-Heuberg

Wir folgen auch dem Mariazellerweg

Kurzes Wegstück an der L148

Blick auf die kleine Siedlung Klingfurth

Viele Wege führen zur Siedlung Mehlberleiten

Ausblick zur Hohen Wand

Am Bener Berg

Kirche "Heiliges Kreuz" Klingfurth


Klingfurth - Bad Erlach
(ca. 9 km - 200 hm hoch - 260 hm ab)

Beim Gasthaus Radlberger biegen wir dann links ab und marschieren an jener Kirche vorbei, welche dem heiligen Kreuz gewidmet wurde. Nach der Kirche biegen wir rechts ab und übersetzen den Klingfurth Bach. Wir folgen der Straße westlich bergauf, bis wir an zwei Siedlungshäusern vorbeikommen. Es folgt ein stetiger Aufstieg, bis wir einen Bauernhof erreichen. Hier endet die Straße und man muss kurz achtgeben, die richtige Wegmarkierung zu finden. Der Weg führt links am Bauernhof vorbei und dann über die Weidefläche wieder aufwärts durch ein kleines Waldstück hindurch bis wir schließlich den Güterweg Schrammel erreichen.

Dieser führt uns weiter hinauf, bis wir die Regelstation Klingfurth sowie die Sendeanlage zwischen dem Heidenberg und dem Gaisrücken erreichen. Wir bleiben am Güterweg, welcher uns rechts vorbei am Gaisrücken bis in den kleinen Ort Stupfenreith führt. Hier treffen wir auf das Donatus Marterl sowie auf das Wetterkreuz. Von hier aus hat man auch noch einmal eine schöne Aussicht in Richtung Wiener Becken und Wiener Neustadt. Von nun an geht es nur noch bergab. 2 Kilometer später erreichen wir noch eine schöne kleine Kapelle nahe des Harrathshofs am Hemmersberg. Hier folgen wir dann noch einen weiteren Steig dem Wald hinab, bis wir schließlich den Ort Walpersbach erreichen.

Nahe der Pfarrkirche, an der Mariensäule, biegen wir schließlich links ab und lassen die Hauptstraße hinter uns. Wir befinden uns jetzt am Burgweg, welcher uns westlich aus Walpersdorf hinausführt. Schließlich erreichen wir die Bromberger Straße, welcher wir nun rechts folgen. Nach weiteren 2 Kilometern erreichen wir schließlich den Ort Bad Erlach, wo ich diese Etappe am Bahnhof beende.

Holzhütte Klingfurth

Sendestation bei Klingfurth

Das Wetterkreuz in Stupfenreith

Kirche in Bad Erlach

Blick zurück über das Rosalia Gebirge

Blick von Stupfenreith nach Wiener Neustadt

Pfarrkirche Walpersbach

Dampflok "Rosy" in Bad Erlach


An- und Abreise:

Frohsdorf/Lanzenkirchen:  Aus Wien kommend mit REX und S-Bahn

Bad Erlach:  S-Bahn bis Wien Neustadt und REX bis Wien


TAFELN & ICH


Karte:

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