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WIR RWW - Asperhofen - Altlengbach
15.08.2020 00:17


...AUSSICHTSWARTEN, VIADUKTE & EISENBAHN

 

DEN WIENERWALD ERLEBEN

Der WIR Rundwanderweg, wobei WIR für Wienerwald Initiativ Region steht, wurde einst von der Gemeinde Neulengbach ins Leben gerufen. Also sich mehrere Gemeinden zur besagten Initiative zusammenschlossen, und man ein gemeinsames Sport & Outdoor Projekt startete, entstand, neben vielen anderen kleineren Spazier- und Wanderwegen auch der ca. 95 Kilometer große Rundwanderweg.

Dieser führt durch sämtliche Gemeinden und Regionen der Initiative und führt den Wanderer vom höchsten Gipfel des Wienerwalds bis in den Norden des Tullner Ausläufers. Im Westen wird mit Böheimkirchen auch das St. Pöltner Umland gestreift sowie im Osten Rekawinkel, mit Blickrichtung Bundeshauptstadt Wien. Ein abwechslungsreiches Erlebnis!

Video:


Abschnitt Asperhofen - Buchbergwarte 
(ca. 7 km - 270 hm hoch - 5 hm ab)

Die letzte Etappe am WIR Rundwanderweg starten wir bei der Pfarrkirche in Asperhofen. Hier marschieren wir über den Kirchen und Gemeindeplatz hinab bis zur Tullner Bundesstraße. Dort halten wir uns rechts und marschieren vorsichtig neben der Bundesstraße entlang bis zur nächsten Abzweigung nach links. Dort befindet sich ein Fußsball- und Tennisplatz, an welchen wir vorbeimarschieren. So stehen wir bald vor dem Fluss Große Tulln. Kur davor biegen wir links ab und steigen über eine alte Flusssperre über den Fluss und gelangen so zu einem Karrenweg. Hier biegen wir nun rechts ab und folgen dem Fluss in den Süden hinab. 

Nach 1,5 Kilometern wird aus dem Karrenweg eine asphaltierte Straße, die Wassergasse. Diese führt uns zu einer Kreuzung mit Bachverlauf des Hinterbachs. Wir biegen rechts ab, übersetzen den Bach und folgen der Hinterbachstraße links weiter. Diese Straße führt uns zur Südseite des Ortes Grabensee. Wir bleiben auf der Straße und erreichen schon bald das Ostende des Ortes und stehen nun vor einer Wegkreuzung. Hier biegen wir nach rechts ab und entfernen uns von Grabensee und wandern nun über die Scheibeäcker. Vor uns können wir nun schon die Buchbergwarte am gleichnamigen Berg erkenne. Wir folgen dem Wegverlauf bis wir ein weißes Marterl und eine Holzbank erreichen. Dort übersetzen wir die Kreuzung und folgen unserem Weg weiter seicht bergauf. Wir betreten nun den Wald am Oberengelberg, welcher am Buchberg angrenzt, und marschieren so weiter zur kleinen Siedlung Johannesberg.

Dort gelangen wir zu einer großen Straßenkreuzung. Wir halten uns rechts und wandern an einem Friedhof vorbei. Wenig später biegen wir rechts in eine asphaltierte schmale Straße ein, die fort an bergauf verläuft. Sie führt durch den Wald immerzu hinauf bis zur höchsten Erhebung des Buchbergs auf 469 m. Hier treffen wir auch auf die Buchbergwarte und das Schutzhaus. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Aussicht über Neulengbach ist ein wahrer Hingucker. Dazu kann man hier noch einmal den gesamten Weg zurückverfolgen.

Pfarrkirche Asperhofen

Grabensee

Marterl bei den Scheibeäckern

Aufstieg auf den Buchberg

Entlang der Großen Tulln

Blick Richtung Rapoltenkirchen

Johannesberg

Die Buchbergwarte und Schutzhaus


Abschnitt Buchbergwarte - Rekawinkel
(ca. 11 km - 360 hm hoch - 220 hm ab)

Nach einer Rast am Buchberg, samt schöner Aussicht und Hütteneinkehr (falls geöffnet), marschieren wir weiter entlang der Buchbergstraße. Nach einer seichten S-Kurve muss man gut Acht geben, denn hier ist der weitere Weg nicht ganz einsehbar. Zunächst marschiert man der Straße entlang durch ein kleines Waldstück. Kurz darauf erreicht man eine kleine Lichtung, wo der Hang links etwas steiler abfällt. Und hier müssen wir hinab steigen. Nur wenige Meter später können wir aber schon wieder eine WIR Rundwanderwegstafel erkennen, die uns den Weg in einen kleinen Waldsteig zeigt. Diesen steigen wir nun auch schon hinab und erreichen wenig später die kleine Siedlung Burgstall. Unten angekommen erreichen wir die Hartwichgasse, welcher wir in Schlangenlinien hinab bis zur Hauptstraße folgen. Dort halten wir uns Links und gelangen so zu einer Straßenkreuzung, wo auch das Ortsschild von Oed steht. Wir halten uns rechts und erreichen so den Güterweg Eichberg und verlassen so die Orte Burgstall und Oed.

Weiter geht es nun einen Kilometer lang entlang einer Pferdefarm und übersetzen dabei eine Kreuzung neben den Höfen von Hofstetten. Am Ende des kleinen begrünten Tals erreichen wir wieder Waldgebiet.

Auch hier muss man sehr aufpassen. Im Wald angekommen, macht die Eichbergstraße einen große scharfe Rechtskurve. Gleich zu Beginn der Kurve führt eine kleine Forststraße links in den Wald hinein. Hier gibt es keine Markierung und kein Schild. Darum solltet ihr hier auf der Hut sein. Sobald ihr aber die Forststraße betreten habt, trefft ihr bald wieder auf Wandermarkierungen und könnt beruhigt weiter marschieren. Nach einem Kilometer erreichen wir die kleine Siedlung von Erlaa. Kurz davor, bevor wir aus dem Wald heraustreten, finden wir die spannenden Hügelgräber aus der Römerzeit vor. Es gibt hier eigene Infotafeln und Spazierwege, wenn man diese erkunden möchte. 

Erreichen wir Erlaa, finden wir uns auf der Dornbergerstraße wieder. Hier halten wir uns links und marschieren entspannt an den Siedlungshäusern vorbei. Nach einem halben Kilometer treffen wir auf eine Kreuzung. Dort werden wir auch auf die Wege "Wandern auf Römerspuren" hingewiesen. Wir halten uns rechts und marschieren nun entlang der asphaltierten Straße leicht bergauf. Gleich darauf folgen zwei weitere Straßengabelungen. Bei der ersten halten wir uns links und dicht gefolgt davon auf der Zweiten rechts. Unser Weg führt direkt am Waldrand bergauf. Nach dem kleinen Hügelgupf geht es wieder bergab und wir schlendern wieder durch einen Wald. Es gibt mehrere kleine Wegverzweigungen hier, doch wir halten uns vorübergehend an der blau-weißen Markierung. Diese führt uns nämlich immerzu hinab bis wir die Waldlichtung bzw. den Sattel bei den römischen Hügelgräbern an der Finsterleiten erreichen. Dort hat man auch die Möglichkeit zu Rasten. Die Wegkreuzung dort wird auch Römerstern genannt. Wir folgen der Rittsteigstraße bergauf. So durchqueren wir das Waldgebiet der Finsterleiten.

Wir kommen an einigen leeren Waldflächen vorbei, welche uns eine schöne Aussicht zurück auf den Buchberg ermöglichen. Nach einem Kilometer erreichen wir die Siedlung am Kaiserspitz und kurz darauf auch schon das Ziel unseres nächsten Abschnittes, nämlich Rekawinkel.

Aussicht von der Buchbergwarte

Nahe der Erlaa-Siedlung

Im Biosphärenpark Wienerwald

Aussicht auf Neulengbach

Wandern auf Römerspuren

St. Theresia vom Kinde Jesu Kirche Rekawinkel


Abschnitt Rekawinkel - Ottenheim
(ca. 7 km - 160 hm hoch - 230 hm ab)

In Rekawinkel angekommen marschieren wir die Rittsteigstraße hinab bis zur Rekawinkler Hauptstraße. Dort angekommen halten wir uns zunächst am Gasthaus Mayer. Gegenüber vom Gasthaus führt eine Straße bishin zur Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu. Diese ist vor allem durch ihren schönen kleinen Kreuzweg ein Hingucker. Vor der Kirche befindet sich eine Straßengabelung. Und genau bei dieser Gabelung führt ein ganz kleiner schmaler Steig hinab auf eine Wiese. Hier müssen wir weiter entlang gehen.

Wir marschieren nun entlang der Weststrecke auf einem Waldpfad entlang und kommen so am Fuße des  Zwickelbergs vorbei. Schließlich führt uns der Pfad direkt in ein kleines Tal, welches zwischen dem Zwickelberg und dem Dürreberg liegt. Wir erreichen eine kleine Siedlung und marschieren nun kurz entlang der Bierbachstraße bis zu einer Weggabelung. Hier biegen wir rechts ein und folgen nun der Straße weiter stets bergauf. Wir bewegen uns jetzt im Südteil von Eichgraben im Wald der Sonnleiten. Bei einer weiteren kleinen Siedlung angekommen, halten wir uns nun links und folgen der Straße sowie dem kleinen Haabach durch einen Tunnel hindurch. Ca. 200 Meter nach dem Tunnel verlassen wir die Straße und biegen rechts ab. Ein weiterer Marsch durch den Sonnleitenwald beginnt, bis wir uns auf der Lechnerwiese wiederfinden.

Auf der anderen Seite dieser schönen Wiese betreten wir erneut den Wald und folgen dem Wegverlauf um den Waldrücken des Potzensteins herum. So gelangen wir an eine größere Raststelle, an der sich viele Wanderwege treffen. Wir schneiden rechts ab und wandern über einen schmalen steileren Waldsteig abwärts, bis wir wieder eine asphaltierte Straße erreichen. Sie nennt sich Meisenstraße. An der nächsten Abzweigung biegen wir links ab und folgen nun der Nagelbergstraße abwärts bis ins Tal und den Siedlungen von Hinterleiten bzw. der Südseite von Eichgraben. An der Hauptstraße angekommen, halten wir uns rechts, und folgen dieser immerzu gerade aus bis wir vor einem großen Eisenbahnviadukt stehen. Davor ist auch eine alte Dampflok ausgestellt. Direkt neben der alten Lokomotive führt ein kleiner Weg leicht bergauf bis auf die Höhe der Eisenbahngleise. Er führt bishin zum Bahnhof Eichgraben und wird auch Viaduktweg genannt.

Beim Bahnhof angelangt, gibt es ebenso noch einmal die Möglichkeit zu rasten. Danach marschieren wir links einem kurzen Kiesweg, dem Hans-Weigel-Steig, hinauf bis zur Stetzhammerstraße. Wir bleiben am Wegverlauf gerade aus und marschieren an Siedlungshäusern hinauf, bis wir schließlich den Ort Ottenheim erreichen.

ÖBB Weststrecke

Rastplatz am Pötzenstein

Eisenbahnviadukt in Eichgraben

Weststrecke bei Eichgraben

Tunnel am Haabach

Pötzenstein Graben

Alte Dampflok in Eichgraben

Allter Kapellenwald in Ottenheim


Abschnitt Ottenheim - Altlengbach
(ca. 10 km - 260 hm hoch - 240 hm ab)

Am Ende der Stetzhammerstraße biegen wir links in die Burwegstraße ein und folgen dieser. Dabei kommen wir an der kleinen Waldkappelle vorbei. Wir folgen weiter der Burwegstraße in den Westen und verlassen so die Gegend von Ottenheim. Kurz darauf folgt eine größere Feld- und Wiesenlandschaft. Die asphaltierte Straße macht nun eine große Linkskurve und führt so am Burweg Hof vorbei. Kurz nach dem Hof endet die asphaltierte Straße und wir gelangen zu einem kleinen natürlichen Wasserspeicher. Um diesen müssen wir herumgehen, ehe es rechts weiter über einen Wald- und Wiesensteig geht. Hier haben wir noch einmal eine tolle Aussicht zurück auf den Buchberg mit der Buchbergwarte.

Am Ende des schmalen Wiesenwegs erreichen wir die Götzwiesenstraße. Dieser folgen wir nun rechts weiter und erreichen wenig später die länglichere und gleichnamige Siedlung Götzwiesen. Zunächst erreichen wir noch den Ortskern, ehe wir nach einer Rechtskurve nach einer Linksabzweigung Ausschau halten müssen. Eine weis-blaue Markierung führt uns nun an einem Bauernhof vorbei. Kurz darauf biegen wir erneut rechts ab, durchqueren eine Weidefläche, und marschieren über einen Wiesenweg weiter in den Westen.

Am Ende der Wiese erreichen wir schließlich die Geretzhofstraße. Dieser folgen wir rechts hinauf. Nachdem die Straße in einen Wald hineingeführt hat, verlassen wir diese links über einen schmalen Waldweg hinab und durchqueren das Tal des Hartenbachs. Diesen überqueren wir und steigen so wieder auf, bis wird den Waldrand und den kleinen Ort Hart erreichen. Dort angekommen halten wir uns links und folgen der Straße, welche wenig später zu einem Karrenweg wird. Von nun an geht es nur noch bergab. Wenig später leitet uns der Weg rechts ab vom Karrenweg, und wir wandern durch ein kleines Waldstück weiter abwärts.

Schließlich erreichen wir einen weiteren Bauernhof, welchen wir umrunden müssen. Danach betreten wir wieder eine asphaltierte Straße mit dem Namen Auhofstraße. Dieser folgen wir nun immerzu, bis wird die Unterführung der Westautobahn erreichen. Am anderen Ende angekommen, betreten wir auch schon den Ort Altlengbach. Wenig später stehen wir auch schon auf der Hauptstraße und gelangen nach wenigen Schritten wieder zur Pfarrkirche der Ortsmitte.

Wir haben es geschafft!

Blick zurück auf Rekawinkel

Blick zurück auf den Buchberg

Götzwiesen

Gemeindeamt Altlengbach

Am Höhenwanderweg

Blick vorwärts auf den Schöpfl

Hartenbachgraben

Kirche in Altlengbach


An- und Abreise:

Asperhofen: S-Bahn/REX bis Tullnerbach / weiter mit dem Bus

Altlengbach: Bus bis Eichgraben / weiter mit der S-Bahn/Rex bis Wien


TAFELN & ICH


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