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WIR RWW - Brand-Laaben - Asperhofen
09.08.2020 17:06


...BIS ZUM NÖRDLICHSTEN PUNKT DER TOUR
 

DEN WIENERWALD ERLEBEN

Der WIR Rundwanderweg, wobei WIR für Wienerwald Initiativ Region steht, wurde einst von der Gemeinde Neulengbach ins Leben gerufen. Also sich mehrere Gemeinden zur besagten Initiative zusammenschlossen, und man ein gemeinsames Sport & Outdoor Projekt startete, entstand, neben vielen anderen kleineren Spazier- und Wanderwegen auch der ca. 95 Kilometer große Rundwanderweg.

Dieser führt durch sämtliche Gemeinden und Regionen der Initiative und führt den Wanderer vom höchsten Gipfel des Wienerwalds bis in den Norden des Tullner Ausläufers. Im Westen wird mit Böheimkirchen auch das St. Pöltner Umland gestreift sowie im Osten Rekawinkel, mit Blickrichtung Bundeshauptstadt Wien. Ein abwechslungsreiches Erlebnis! 

Video:


Abschnitt Brand-Laaben - Kirchstetten 
(ca. 17,5 km - 380 hm hoch - 460 hm ab)

Wir starten am Hauptplatz von Laaben, bzw. der Gemeinde Brand-Laaben. Neben uns befindet sich das Gemeindeamt und auch ein kleines Lebensmittelgeschäft. Hier, falls geöffnet, sollte man sich noch einmal Proviant holen, denn die nächsten Kilometer haben dazu keine Gelegenheit. Wir übersetzen den Laabenbach und marschieren nun entlang einiger Markierungen von Wanderwegen wie zb. dem Wienerwald Rundwanderweg 404, dem Voralpenweg 04 oder dem blauen Weg hinauf zum Pyrat. Am Ortsende biegen wir nun rechts ab und ein Karrenweg führt uns fortan bergauf. Wir gewinnen schnell an Höhenmetern, durchschreiten einen Wald, und gelangen so zu den Höfen am Pyrat mit schönen Almwiesen. Kurz begleiten wir eine asphaltierte Straße, doch unser Weg führt wenig später weiter durch ein Wald- und Feldstück. Nach einer weiteren schönen großen Wiese stehen wir am Hof Wegscheid. 

Wir betreten erneut eine asphaltierte Straße und folgen dieser nun rechts weiter. Nach einigen Metern verlassen uns die Wege 404 und 04 nach Stössing. Wir bleiben jedoch auf der Straße, welche einen Bogen nach rechts macht. Wir folgen dem Straßenverlauf und gelangen so zur kleinen Siedlung Barbaraholz. Dort treffen wir auf eine Straßenkreuzung. Hier biegen wir nach links in die Eckstraße ab und folgen dieser. Sie macht später eine Kurve nach links und schreiten langsam einer Hügelzunge hinab. Wir erreichen die Häuser von Wolfsgrub und danach Eck. Von hier haben wir bereits einen schönen Blick auf den Hegerberg. Letztendlich endet die asphaltierte Straße beim Sauschwanzgehöft. Direkt am Hof führt uns nun eine Schotterstraße links hinab in eine bewaldete Grube. In der Waldgrube angekommen, folgen wir dem Weg nun rechts entlang eines kleinen namenlosen Baches. Wir folgen dem Waldweg weiter in den Nordwesten, ehe wir die Lichtung am Fuße des Sauschwanzgrabens erreichen.

Wir treffen wieder auf eine asphaltierte Straße und folgen dieser rechts weiter. Sie führt durch ein kleines aber schönes Waldstück, wo wir auf einige steinerne Zugangshäuschen der 2. Wiener Hochquellwasserleitung treffen. Oberflächlich fließt der kleine Stallbach. Wenig später erreichen wir eine kleine Siedlung. Nun heißt es aufpassen. Knapp am Siedlungsende führt uns der Weg rechts in den Wald. Wir verlassen die Straße und betreten einen Waldpfad, bzw. eine alte Forststraße.

Achtung: Hier sollte man sich vorher über den genauen Weg informieren, da es viele kleine Jagdsteige gibt, die dem eigentlichen Wanderweg kreuzen. 

Bleibt man an der Forststraße, so gelangt man nach da. 120 Höhenmetern durch den Wald direkt zum kleinen Kümmerlhof.  Auch hier muss man gut Acht geben, dass man den Weg im Auge behält, da die Wiese vor dem Kümmerlhof schon mal sehr verwachsen sein kann. Doch neben dem Kümmelhof erreichen wir wieder eine asphaltierte Straße, welcher wir links weiter folgen. Nun wird es wieder angenehmer zum Weiterwandern. Wir folgen der dem Straßenverlauf. Diese macht später eine Linkskurve und wir erreichen das Ende des Waldes an der Rothenbucherhöhe. Wir marschieren auf einen Bauernhof zu, doch noch vorher stehen wir vor einer Abzweigung nach rechts. Hier biegen wir auch ab und folgen der Straße. Nach einem halben Kilometer verlasen wir die Straße und biegen rechts ab in einem Weg neben einem Waldrand. Dieser führt uns zu einer Tennis- und Sportanlage neben einem kleinen Haus namens Alm. Um dieses Marschieren wir herum. 

Achtung: Wenn man die Abzweigung verpasst, marschiert man direkt am Alm-Haus vorbei. Danach marschiert man über eine Weise, worauf man wieder mit dem eigentlichen Weg zusammentrifft. Es könnte aber sein, dass die Anrainer das nicht gerne sehen. 

Nun folgen wir einem Waldsteig hinab und erreichen wenig später die Felder am Kreut. Und hier blicken wir erstmals in die weite Steppe Neulengbachs. Gleichzeitig verlassen wir aber auch langsam das Alpenvorland. Bei den Höfen am Kreut treffen wir wieder auf eine Fahrbahn. Wir folgen dieser rechts und wir sehen, dass sie uns direkt zur Unterführung der Westautobahn St. Christophen / Böheimkirchen führt. Wir untersetzen den Autobahnknoten und erreichen nach einer S-Kurve eine Wegkreuzung. Wir halten uns links, überqueren den Zulauf der Bundesstraße auf die Autobahn und marschieren leicht bergauf zur Theißl Siedlung. Wir befinden uns nun auf der Kirchenstraße, welche uns direkt nach Ollersbach führen würde. Rechts erkennen wir auch das Schloss Baumgarten. Wir erreichen eine Kreuzung an der Schlossparkmauer und biegen nun links ab und lassen Ollersbach hinter uns. Eine Straße führt uns noch hinauf zu einem weiteren Hof. Ab hier geht es dann über einen Wanderweg weiter gegen Westen.

Nach einem Kilometer Forstweg erreichen wir schließlich den Osten von Kirchstetten. Wir betreten wieder Asphalt und marschieren direkt auf die Kirche zu.

Brand-Laaben

Am Pyrat

Auf der Rotenbucherhöhe

Pfarrkirche Kirchstetten

Aufstieg nach Pyrat

Wiener Wasserleitungszugang am Sauschwanzgraben

Blick auf Schloss Baumgarten

Weinheberplatz


Abschnitt Kirchstetten - Unterwolfsbach
(ca. 9 km - 190 hm hoch - 180 hm ab)

Rechts an der Kirche vorbei, erreichen wir schließlich den Weinheberplatz. Hier biegen wir links in die Dr. Josef Seitz Gasse ein. Wenig später stehen wir wieder vor einer Abzweigung. Erneut biegen wir links ab und folgen der Hinterholzstraße in den Süden. Erneut treffen wir auf die Westautobahn, welche wir untersetzen. Wenig später stehen wir in der kleinen Ortschaft Hinterholz. Wir folgen der Straße weiter, bis wir auf eine Abzweigung stoßen, wo wir der Straße links folgen. Hier wird schon auf das Dichter Auden Haus verwiesen, auf welches wir wenig später auch treffen. Beim Dichter Auden Haus endet dann die Straße, worauf uns der Dichtersteig, ein Themenweg, für einige hundert Meter durch den Wald führt. Am Ende des Steiges treffen wir wieder auf eine Straße, welcher wir rechts folgen. So kommen wir auch am Weinheber Museum vorbei. 

Wir folgen der Dr. Josef Weinheber Straße und übersetzen dabei zum letzten Mal die Westautobahn und gelangen nach einer Rechtskurve zur Westeinfahrt von Kirchsteten. Vorher biegen wir jedoch links in die Waldgasse ein. Dort steht auch eine 600 Jahre alte Steineiche. Ehe die Waldgasse eine Rechtskurve macht, folgen wir einer Feldstraße nach links und betreten freies Feldland. Wir überqueren dabei den Bach des Kesselhofgrabens und begleiten die Straße rechts weiter bis zur kleinen Ortschaft Sichelbach. Wir marschieren an der Westseite der Ortschaft entlang, bis wir die Bundesstraße L129 erreichen. Hier biegen wir rechts ab und betreten erstmals den Ort. Dabei überqueren wir den Sichelbach und treffen auf eine Abzweigung nach Links. Dieser folgen wir und erreichen wenig später einen Bahnübergang. Es geht nun leicht aufwärts auf den Zehetberg. Dabei überqueren wir den Totzenbach. Wenig später endet die Straße und wir biegen rechts in einen Feldweg ein. Wenig später folgten wir einem weiteren Feldweg dem Hügel immer noch weiter aufwärts. Fast oben angekommen, schickt uns der Weg rechts weiter entlang von Feldern, bis wir eine Straße erreichen. Von hier aus können wir den nächsten Ort, nämlich Totzenbach schon erkennen. Es gibt zwei Varianten ihn zu betreten. Entweder entlang der Straße über die Westseite, oder entlang des Weges geradeaus auf die Südseite. 

Im Ort Totzenbach findet Ihr das Dorfmuseum zur alten Schmiede sowie das Dorcharchiv. Ein schöner Blickfang ist jedenfalls das Schloss Totzenbach, welches von einem Teich am Bründlgraben ummantelt wird. Beim Dorfarchiv, bzw. dem Gasthaus Gnasmüller wandern wir nun entlang der Straße zurück in den Süden. Bei der nächsten Abzweigung biegen wir links in den Steingrabenweg ein. Diesem folgen wir bis zum Ende der Straße. Hier beginnt dann der sogenannte Panoramaweg. Und dieser wird seinem Namen ziemlich gerecht. Zunächst steigt man über Holzstufen, dem Bachweg, aus einem begrünten Graben hervor, ehe man sich auf einem großen Feld. Kurz folgen wir einer Straße nach links, ehe uns eine Markierung über einen Feldweg schickt. Hier haben wir einen wundervollen Blick auf die Steppe Neulengbachs, welcher in den Westen bis nach Böheimkirchen reicht. Am Ende des Panoramaweges erreichen wir die kleine Siedlung Doppel bei Kirchstetten. Im Ort angelangt biegen wir zunächst links und danach gleich wieder rechts ab und erreichen die Abzweigung Paltram. Wir bewegen uns nun zum Ende der Siedlung, doch noch vor der Kapelle, biegen wir links ab und folgen einer Straße hinauf auf eine Anhöhe. Am Ende der asphaltierten Straße treffen wir auf eine Gabelung des Weges. Wir folgen dem Weg nach rechts und marschieren über einen Feldweg weiter. Bald schon können wir den Ort Unterwolfsbach erkennen, welchen wir auch sehr bald betreten. 

Dichter Auden Haus in Kirchstetten

600 jährige Steineiche bei Sichelbach

Totzenbach

Panoramaweg mit Blick auf Neulengbach

Sichelbach

Aufsteig auf den Zehetberg

Schloss Totzenbach

Blick zurück auf Kirchstetten


Abschnitt Unterwolfsbach - 
(ca. 13 km -  180 hm hoch - 250 hm ab)

Weiter geht es nun aus dem Ort hinaus entlang der Wolfsbachstraße. Etwas außerhalb verlassen wir dann die Fahrbahn und marschieren links weiter in einen Güterweg. Es folgt ein 2 Kilometer langer weg entlang der freien Steppe Neulengbachs. Das Schloss der Gemeinde ist nun schon von weitem zu sehen. Am Güterweg gibt es eine kleine Rastbank beim Roten Kreuz. Am Ende des Güterwegs erreichen wir die kleine Siedlung Obereichen. Wir übersetzen die Kreuzung und marschieren nun weiter auf einem Karrenweg und gelangen so nach Raipoltenbach. Zunächst marschieren wir noch südlich an der Ortsgrenze, biegen aber dann links in die Feldgasse ein. Dieser folgen wir nun hinauf, bis wir die Hauptstraße erreichen. Dieser folgen wir nach Links und gelangen so zu den alten Mauern der Ruine Raipoltenbach sowie der Ortskapelle Rochus und Florian. Wir bleiben auf der Hauptstraße und biegen nach 200 Metern rechts ab. Eine Straße führt uns hinauf zur nördlichen Siedlung von Raipoltenbach. Später endet die Straße und wir folgen einem Feldweg hinauf zur Raipoltenbachhöhe. 

An der Höhe angekommen, treffen wir auf einen Waldrand. Wir halten uns rechts und erreichen wenig später einen schönen Rastplatz mit Holzkreuz und Holzbänken. Hier gibt es sogar noch eine Stempelbox für den WIR Rundwanderweg. Leider ist diese aber schon leer. Wir folgen dem Feldweg nun durch einen kleinen Waldstreifen hindurch und in kurzen Schlangenlinien weiter, ehe wir in der Ferne schon den Ort Großgraben erkennen können. Hier führt uns der Feld- bzw. später Güterweg auch hinab. Im Ort angekommen, folgen wir dem Lindenweg. Er bringt uns zur Hauptstraße. Diese übersetzen wir und halten uns aber gleich rechts. Dort führt uns ein weiterer Feldweg wieder aus dem Graben hinaus und wir marschieren immer weiter gerade aus über die weiten Felder von Maierhöfen. Hier können wir schon unsere nächsten Ziele, als auch schon Asperhofen erkennen. Doch soweit sind wir noch nicht. Wir übersetzen den Moosbach und gelangen so nach Diesendorf. Dort angekommen halten wir uns links und folgen der Asperhofer Straße bis zur nächsten Abzweigung nach rechts. Wir befinden uns nun auf der Dorfstraße und gelangen so zum Hauptplatz von Diesendorf.

Wir bleiben auf der Straße und bewegen uns nördlich weiter. Wir halten uns rechts und folgen der Straße immer weiter sanft bergauf. Schließlich gelangen wir so zu den schönen Feldern von Hochfeld und einem Holzkreuz. Aus der Straße wird ein Kiesweg und wir folgen dem Weg über die Felder. Fast am anderen Ende der Felder treffen wir auf eine Fahrbahn, welcher wir rechts hinab folgen. Nun werden wir vom Jakobsweg begleitet. Langsam fällt die Straße abwärts ins Tal nach Asperhofen, doch zuvor begegnen wir noch der Wilhelm Kisser Warte. Ein Besuch zahlt sich wirklich aus, denn im Inneren des Holzturms befindet sich auch ein kleines Museum sowie Ausstellungsstücke zum Thema Natur. Die Aussicht ist ebenfalls ein Genuss. Letztendlich marschieren wir am niederösterreichischen Landesgarten entlang hinab, übersetzen die Diesendorferstraße bei Weinzierl, folgen der Birkengasse und erreichen schließlich das Ende unserer Etappe, nämlich Asperhofen.

Geschafft !!! 

Blick auf Neulengbach

Aufstieg zur Raipoltenbachhöhe

Blick auf Großgraben

Wilhelm Kisser Warte

Am Hochfeld

Raipoltenbach

Rastplatz auf der Raipoltenbachhöhe

Hauptplatz Diesendorf

Aussicht von der Kisserwarte

Moosbach Brücke in Asperhofen


An- und Abreise:

Brand-Laaben: Bus bis Eichgraben - S-Bahn bis Wien Hbf

Asperhofen: Bus nach Tullnerfeld - Zug nach Wien Hbf


TAFELN & ICH


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