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ich, am Weg

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Ja
WW07 - Mailberg - Ernstbrunn
30.01.2019 09:37

Ostösterreichischer Grenzlandweg 07
13. Etappe: von Mailberg nach Ernstbrunn (27 Kilometer)
Datum:
 02. Dezember 2018

Wer oder was ist der 07er Weitwanderweg?

(Österreichischer Weitwanderweg 07, 710 km). Der ostösterreichische Grenzlandweg 07 wurde 1979 eröffnet. Er führt durch die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland und Steiermark und reicht vom Nebelstein im nördlichen Waldviertel nach Bad Radkersburg in der Südoststeiermark. Der Ostösterreichische Grenzlandweg ist vom Nebelstein bis Wolfsthal auch Teilstück des europäischen Fernwanderweges E8 und von Wien bis Hochstraß Teilstück des europäischen Fernwanderweges E4.
Erklärung und mehr Informationen findet Ihr im Rahmen der Alpenvereinssektion Weitwanderer! Grüße gehen raus :-)

Video:


Meine Geschichte zur 13. Etappe:

Wenn Ihr gerade vorher die 12. Etappe gelesen habt, dann wird Euch dies wie ein kleiner Naturschock vorkommen. Gerade noch im höchsten Sommer und nun in den tiefsten Winter. Das liegt daran, dass ich bereits im Sommer den Teil von Retz nach Langenzersdorf gehen hätte wollen. Ein Sonnenstich verhinderte dies leider. Und so setzte ich gemeinsam mit Stefanie "Steffi" Bartl diese Tour im Winter hier fort. Am Vortag hatte sie noch alleine den Teil von Retz nach Mailberg erwandert. Am Tag darauf nahmen wir es wieder im Tag Team Modus mit dem 07er Grenzlandweg auf. 

Ich war schon am Tag davor nach Hetzmannsdorf bei Wullersdorf aufgebrochen, um meine Eltern zu besuchen. Gemeinsam verbrachten wir einen tollen Abend beim Hollabrunner Perchtenlauf. Am Tag darauf holten wir dann Steffi vom Bahnhof ab und fuhren gemeinsam nach Mailberg, welches nicht weit entfernt von Wullersdorf liegt. Dort verabschiedeten wir uns von meinen Eltern und machten uns nun auf den Weg. An diesem Tag herrschte ein richtiges Winterwetter. Kälte, Neuschnee und Nebel lagen über dem Weinviertel. Doch für uns zwei natürlich kein Problem. 

Der Weg hinaus aus Mailberg bishin nach Diepolz erinnert weit entfernt an den Illmitzer Ortsteil Hölle im Burgenland. Eine lange gerade Strecke führte uns direkt zu den Kellergassen neben dem Diepolzgraben. Ein schöner heimeliger Raum dort lud zum Rasten ein, doch für uns natürlich zu diesem Zeitpunkt noch keine Option. Wir marschierten weiter über Diepolz nach Großharras. Entlang der Bundesstraße ging es nun weiter in den Süden nach Patzmannsdorf. Dort wartete ein wohlverdienter Kaffee in einem Gasthaus auf uns. 

Gestärkt folgte nun der Eintritt in den Pfarrwald von Patzmannsdorf, welcher im Laufe des Weges schließlich in den Leiserwald einmündete. Auch dieser Abschnitt war sehr schön durch den Wald, auch wenn der Boden schwer zu begehen war. Kurz vor Klemet erreichten wir wieder die Straße. Dort kam es dann, eben einem enorm ansteigenden Winterwetter, auch zur ersten Überraschung. Meine Eltern fuhren mit dem Auto an uns vorbei. Sie wollten uns eigentlich in Ernstbrunn überraschen, waren uns aber hier schon über den Weg gefahren. Sie fuhren also voraus und Steffi und ich wanderten weiter. Wir kämpfen uns durch Schnee, Wind und Eis sowie Schneeverwehungen nach Oberleis.

Schade war nur, dass man aufgrund des Nebels nichts sehen konnte. Die Leiserberge bzw. der dortige Naturpark sind ja wunderschön anzuschauen. Und so folgten wir dem Pfad weiter noch bis wir schließlich bei Abenddämmerung den Ort Ernstbrunn erreichten. Meine Eltern brachten uns von dort noch nach Korneuburg zum Bahnhof.


Die Mission bleibt

Blick zurück auf Mailberg

Kellergasse bei Diepolz

Alte Traubenpresse in Mailberg

Blick vorwärts in den Diepolzgraben

Großharras


Wegbeschreibung:

Die Tour in Mailberg beginnt direkt am Hauptplatz im Eck der Holzgasse und der L20 Seefeldgasse. Wir folgen der Bundesstraße stadtauswärts in den Osten bis zur Zipfsiedlung. Wir bleiben auf der Bundesstraße und folgen ihr weiterhin östlich hinaus aus Mailberg bis wir diese nach der Ortstafel verlassen und nun linksseitig einem Feldweg folgen. Der Feldweg führt aus dem Ort heraus und bleibt nördlich vom Diepolzgraben stetig gerade bis man zu einem kleinen gemütlichen Rastplatz samt Marterl und Bank kommt.

Weiter führt die Straße nun östlich bis in die Nähe von Diepolz, ehe sie einen kurzen nordöstlichen Schwenk zur Diepolzer Kellergasse macht. Nach den Kellergebäuden trifft man auf eine Kreuzung. Wir biegen nun rechts ab und folgen der Straße südlich hinab bis direkt in den Ort Diepolz. Wir folgen der Straße bis in die Nähe des Diepolz Kriegerdenkmals und der Kirche zur Muttergottes. Hier treffen wir wieder auf die Bundestraße L20, welcher wir nund östlich, bzw. links, weiter zum Ortsende folgen. Die Bundesstraße führt uns direkt in den etwas größeren Nachbarort Großharras. 

 


Gute Beschilderung des Weges

Steffi studiert den weiteren Wegverlauf

Idyllische Wege auch im Winter

Blick zurück auf das Geschaffte



Die erste Straße nach rechts schlagen wir ein und übersetzen nun den Mottschüttelbach. Es geht ein klein wenig bergauf. Wir marschieren in Richtung Kirche, halten uns dort aber dann links und folgen nun der Straße zwischen den kleinen Häuschen weiter in den Nordosten. Am Ende der Grossharras Straße treffen wir erneut auf die Bundesstraße L20. Wir biegen also rechts ab und folgen dieser nun erneut bis zum Ortsende und bleiben nun darauf. Nach einigen Kilometern folgt eine kleine Bachübersetzung des Patzmannsdorfer Grabens. Hier führt uns die Markierung nun nach rechts und wir verlassen die Bundesstraße. 

Wir folgen nun einem Karrenweg neben dem Graben, überqueren eine Straße, wobei wir nun den Graben übersetzen und auf der anderen Seite weitergehen, und folgen dem Weg nun bis Patzsmannsdorf. Wir durchqueren den Ort nun südlich entlang der Hauptstraße bis wir zum Hauptplatz gelangen. Hier biegen wir nun links ab und überqueren noch einmal den Patzmannsdorfer Graben. Bei der Dreifaltigkeitssäule kehren wir nun rechts an und folgen der Straße weiter südlich bis zur St. Martins Kirche. Wenig später erwartet uns auch schon das Ortsende und wir verlassen nun Patzmannsdorf südlich, worauf eine ständig steigende Straße hinauf auf einen Hügel und in den Wald hinein führt.

 


Schöner Bildstock im Pfarrwald

Weg durch den Leiserwald

Ganz schön frisch heute



Dem Wegverlauf folgenden befinden wir uns zunächst im Pfarrwald, welcher später in den Leiserwald übergeht. Nach ca. 7 Kilometer verlassen wir nun den Wald und gelangen so auf die Bundesstraße L3085, welcher wir nun südöstlich in die Nähe von Klemet folgen. Bei der Kreuzung zu Klement folgen wir aber einem weiteren Karrenweg nun direkt östlich über den Klementer Hausberg nach Oberleis. Dort angekommen folgen wir unserer Markierung nun weiter in den Süden. Uns begleitet nun auch der Jakobsweg durch das Weinviertel. 

Ein weiterer Karrenweg führt nun südlich hinab. Wir überqueren den Lettengraben und folgen dem Pfad nach einem kurzen Ostschwenk, weiter südlich hinab bis nach Steinbach. In Steinbach biegen wir nun links ab und marschieren gleich die erste Straße rechts weiter, wobei wir den Taschlbach überqueren. Der Pfad führt uns direkt bis zur Bundesstraße L3085, welche uns dann südlich direkt hinein in den Ort Ernstbrunn führt. Am Ernstbrunner Hauptplatz endet dann unsere Tagesetappe.
 


Richtig schöne Schneeverwehungen bei Klemet

Auch im Winter ein Rastplatz?

Geschafft - juhu!!!

Winterwonderland auf dem Weg nach Oberleis

Blick auf Ernstbrunn

Kirche bei Ernstbrunn


Bild von Stefanie Bartl

Bild von Stefanie Bartl

Bild von Stefanie Bartl

Bild von Stefanie Bartl


Infobox:

Mailberg
Großharras
Patzmannsdorf
Naturpark Leiser Berge
Ernstbrunn


Karte:

Burgenland Extrem Tour 2019

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