Burgenländischer Mariazellerweg 1/6

Veröffentlicht am 10. Mai 2014 um 21:57

EISENSTADT - FORCHTENSTEIN
Distanz: ca. 32,5km  Höhenmeter bergauf: ca. 940m Höhenmeter berab: ca. 530m / unsere (netto) Gehzzeit: ~ 8 - 8,5 Std.

Nach einer kurzen Zugfahrt nach Eisenstadt konnten wir schließlich unser großes Unternehmen beginnen. Wir verließen den Bahnhof und marschierten in Richtung Hauptstraße, wo unsere Tour schließlich beginnen sollte. Zunächst besichtigten wir noch die Domkirche bei St. Rochus sowie einen Bauernmarkt auf der Fußgängerzone. Danach marschierten wir noch am Schloss Esterhazy und am Kalvarienbergplatz bzw. an der Bergkirche vorbei, ehe wir Kleinhöflein und später, nach dem Feldweg entlang der oberen Satzäcker, Großhöflein erreichten. Wir genossen tolles Wetter und eine super Fernsicht.

Nach Großhöflein sollten wir aber für lange Zeit keine weitere Ortschaft besuchen, denn der Pfad verlief oft nur zwischen den Orten hindurch. Über die A3 und Bahn hinwegmarschierten wir über eine kleine Erhebung entlang eines netten Kreuzweges zur Fölligkapelle. Von hier hatten wir einen genialen Weitblick auf unser Tagesziel, die Burg Forchtenstein. Sie wirkte so nah und war noch so fern. Es folgte eine lange Tour über breite Felder, bis wir den Pürstlingwald durchquerten. Danach folgte wieder eine lange Gerade entlang der Felder, ehe wir den Hirmerwald erreichten. Dieser Wald schien zeitweise endlos zu verlaufen. So beschritten wir auch die Schlaufe am oberen Hirmerwald inkl. Überquerung der Mattersburger Schnellstraße.

Nach der Überquerung der L219, mussten wir sogar eine kleine Strecke unfreiwillig wildwandern, da der originale Streckenverlauf kaum ausgeschildert war und mein GPS uns erst später anzeigte, dass wir vom Weg abgekommen waren. Aber wir fanden ihn natürlich wieder. Trotzdem waren unsere Wasserreserven aufgebraucht und wir mussten uns neben dem Schöllingberg wahrlich bis nach Wiesen schleppen.

Dort konnten wir unsere Akkus und Wasservorräte wieder auffüllen. Wir rasteten im Grisus Pup. Die letzten 4 Kilometer durch Schreinermühle bis nach Forchstenstein sollten uns aber noch mal alles abverlangen. Hier verläuft die Strecke fast durchgehend langsam bergauf. Nach 30 Kilometer Fussmarsch können auch 250 Höhenmeter noch sehr anstrengend sein. Doch letztendlich erreichten wir die Burg Forchstenstein und unser Quartier (Gasthof Sauerzapf) an der Rosalienstraße.

 

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